Nachhaltigkeit
Da der Begriff Nachhaltigkeit derzeit fast überall und geradezu inflationär gebraucht wird, sei er kurz erklärt: Im Prinzip bedeutet er, dass man immer so wirtschaftet, dass die nachfolgende Generation die gleichen Werte und Chancen genießen kann, wie die aktuell handelnde. Dieses Prinzip wurde im 18. Jahrhundert für die Forstwirtschaft formuliert mit der Absicht, immer nur so viel Holz zu schlagen wie nachwachsen kann. Bedeutsam für das heutige Verständnis zur Nachhaltigkeit ist, dass drei Komponenten in gleichem Maße beachtet werden: die ökonomische, ökologische und soziale Wirksamkeit. Ein hoher Anspruch, wenn man ihn in allem Handeln berücksichtigen will.
Die – ehemals gemeinnützige – Wohnungswirtschaft war immer auf langfristige Aufgabenerfüllung und langfristigen gesellschaftlichen Nutzen ausgerichtet, niemals auf kurzfristige Gewinn-maximierung! Auch das Handeln mit Wohnimmobilien stand nie auf dem Programm. Die Wohnung galt bzw. gilt in diesem Kreis in erster Linie als Sozialgut.
Insofern ist das Prinzip der Nachhaltigkeit bei den entsprechenden Unternehmen schon lange verankert. Die GWG München sieht sich in ihrem Selbstverständnis auch in dieser Verantwortung. Dokumentiert wird dies seit dem Jahr 2009 in dem jährlich erscheinenden CSR-Bericht (Corporate Responsibility Report), den Sie sich im Internet auf unserer Homepage ansehen können.
Für das Bauen hat diese Orientierung natürlich auch Konsequenzen, gerade, wenn man so viel und kontinuierlich baut und modernisiert wie die GWG München. An einem konkreten Beispiel können Sie sehen, wie sich diese Ansprüche in die Tat umsetzen lassen: unsere Wohnanlage am Lieberweg 13-29/Karl-Postl-Straße 2 im Harthof, die mit insgesamt 68 Wohneinheiten im Jahr 2011 fertig gestellt wurde, haben wir durch das neu geschaffene Zertifizierungssystem „Nachhaltiger Wohnungsbau – NaWoh“ prüfen und testieren lassen. Zu unserer großen Freude, bekam das Objekt das Siegel „Nachhaltiger Wohnungsbau“ ohne Einschränkung verliehen. Das heißt, dass die mit öffentlichen Mitteln geförderte Wohnanlage – im herkömmlichen Sprachgebrauch als „Sozialwohnungen“ bezeichnet – in ihrer Gesamtqualität alle die Eigenschaften aufweist, die in dem Kriterienkatalog gefordert werden.
Damit konnten wir belegen, dass es möglich ist, hohe – nachhaltige – Qualität auch im geförderten Wohnungsbau zu erreichen. Gerade bei unseren großen Sanierungs-Quartieren ist es uns ein Anliegen, dass die neue Gestalt der Quartiere mit einer wesentlich höheren Ausnutzung der Grundstücke in Funktion, Erscheinungsbild und Wirtschaftlichkeit für lange Zeit ein angenehmes, preiswertes und sicheres Wohnen und Leben für unsere Mieterinnen und Mieter ermöglicht.
Ein lebenslanges Wohnen bei der GWG München, das halten wir für ein nachhaltiges Ziel unseres Wirtschaftens.
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen und uns ein glückliches und erfolgreiches Jahr 2013.
Ihr
Hans-Otto Kraus
GWG Journal 175 (März 2013)
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Archiv:
GWG Journal 174 (Dezember 2012)(PDF-Download, 4,5 MB)
GWG Journal 173 (September 2012)
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GWG Journal 172 (Juni 2012)
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GWG Journal 171 (März 2012)
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GWG Journal 170 (Dezember 2011)
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GWG Journal 169 (September 2011)
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GWG Journal 168 (Juni 2011)
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GWG Journal 167 (März 2011)
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GWG Journal 166 (Dezember 2010)
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Sonderausgabe
"Kinder- und familienfreundliches Wohnen bei der GWG München" (November 2010)
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Ausgabe 165 (September 2010)
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Ausgabe 164 (Juni 2010)
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Ausgabe 163 (März 2010)
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Ausgabe 162 (Dezember 2009)
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Sonderausgabe
"Energie sparen und das Klima schonen" (November 2009)
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Ausgabe 161 (September 2009)
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Ausgabe 160 (Juni 2009)
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Ausgabe 159 (März 2009)
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Ausgabe 158 (Dezember 2008)
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Sonderausgabe
"WGplus – Wohnen in Gemeinschaft plus Service" und "Wohnen im Alter" (November 2008)
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Ausgabe 157 (September 2008)
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Ausgabe 156 (Juni 2008)
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Ausgabe 155 (März 2008)
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Ausgabe 154 (Dezember 2007)
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Ausgabe 153 (September 2007)
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Ausgabe 152 (Juni 2007)
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Ausgabe 151 (März 2007)
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Ausgabe 150 (Dezember 2006)
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Ausgabe 149 (August 2006)
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