Jahresbericht

Seit November 2016 sind wir, Christian Amlong und Gerda Peter, als Geschäftsführung der GWG München im Amt. Wir haben die Leitung des Unternehmens in einem Jahr übernommen, in dem das Thema „Wohnen in München“ wichtiger denn je geworden ist. Denn der ohnehin angespannte Wohnungsmarkt wurde durch den starken Zuzug noch weiter unter Druck gesetzt. Und München wird – im Unterschied zu vielen anderen deutschen Städten – weiter stark wachsen. Dieser spannenden Aufgabe – vielen Menschen mit unterschiedlichstem Hintergrund ein Zuhause zu bieten und dadurch auch einen Beitrag zu leisten, damit München eine friedliche, weltoffene und prosperierende Stadt bleibt – wollen wir uns mit vollem Engagement widmen.

Es freut uns daher, dass das Thema „Wohnen“ in München von allen Akteuren sehr ernst genommen wird und die GWG München hier als wichtiger Partner gesehen wird. Die Landehauptstadt München bietet uns Fördermöglichkeiten, die für unsere Arbeit sehr unterstützend sind. Das wird zum Beispiel im wohnungspolitischen Handlungsprogramm „Wohnen in München VI“ wieder sehr deutlich. Die Herausforderungen durch die Zuzüge, gesellschaftspolitischen Veränderungen und die Stadtpolitik nehmen wir daher nicht als Hürde, sondern als Ansporn, in Zukunft noch besser zu werden.

Im November 2016 hat der Aufsichtsrat der GWG München den Wirtschaftsplan für die Zeit 2017 bis 2021 verabschiedet und damit den Grundstein für eine starke Bauoffensive gelegt. Bis Ende 2021 sollen demnach mehr als 3.700 neue Wohnungen fertiggestellt sein. Hierfür investiert die GWG München knapp 700 Millionen Euro.

2016 war für die GWG München darüber hinaus auch ein – im wahrsten Sinne des Wortes – ausgezeichnetes Jahr. Unsere Wohnanlage in der Bad-Schachener-Straße in Berg am Laim erhielt den Deutschen Bauherrenpreis 2016, den Preis für Baukultur 2016 der Europäischen Metropolregion München und eine Belobigung beim Deutschen Städtebaupreis 2016. Diese Auszeichnungen sind der beste Beweis dafür, dass sich bezahlbarer Wohnraum und hohe Qualität nicht ausschließen müssen.

Zum Schluss möchten wir uns auch bei unseren Vorgängern, Hans-Otto Kraus und Dietmar Bock, bedanken. Sie haben die GWG München die letzten Jahre geprägt und mit ihrem Wissen und ihrer Tatkraft vorangebracht. Ihre Unterstützung, gerade in der Anfangszeit, hat uns die Einarbeitung sehr erleichtert.

Gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der GWG München, die uns herzlich empfangen haben, möchten wir nun auf dem bestehenden, positiven Fundament aufbauen und eigene, neue Akzente hinzufügen.

Ihre

Christian Amlong und Gerda Peter