Jahresbericht

2015 war ein sehr ereignisreiches und auch erfolgreiches Jahr für die GWG München. Mit Blick auf unser Jahresergebnis, konnten wir uns erneut verbessern. Die Bilanzsumme stieg von 1.436 Mio. Euro auf 1.579 Mio. Euro und ein Gewinn von knapp 11 Mio. Euro konnte erzielt werden.

Besonders stolz sind wir auf die Auszeichnungen, die wir im vergangenen Jahr im Rahmen des Ehrenpreises für guten Wohnungsbau der Stadt München erhalten haben. Mit zwei Preisen und drei Belobigungen, konnten wir uns unter 57 Mitstreitern durchsetzen. Das zeigt, dass sich der geförderte Wohnungsbau durchaus mit dem privaten Wohnungsbau messen lassen kann. Sowohl in Hinblick auf die Qualität wie auch auf die architektonische Gestaltung ist uns bei den prämierten Projekten eine besondere Leistung gelungen. Unsere Wohnanlage in der Bad-Schachener-Straße wurde zudem gleich mit zwei bedeutenden Preisen bedacht: dem Deutschen Bauherrenpreis und dem Preis für Baukultur der Metropolregion München.

Intern haben wir uns im letzten Jahr stark weiterentwickelt und dabei ein neues Leitbild formuliert. Eine Arbeitsgruppe, die mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus allen Abteilungen besetzt war, hat gemeinsam sieben neue Leitsätze entwickelt, nach denen wir unser Handeln und Arbeiten künftig ausrichten wollen. Das Leitbild soll uns auch dabei unterstützen die Herausforderungen der kommenden Jahre so souverän und überzeugend wie bisher zu meistern.

Denn gerade die großen Bauprojekte, bei denen in den nächsten Jahren Wohnungen für mehrere hundert Menschen entstehen werden, beschäftigen uns sehr. Dabei konzentrieren wir uns weiterhin auf den innerstädtischen Bereich Münchens, wie z.B. Sendling-Westpark oder Berg am Laim. Allerdings weitet sich unser Baugebiet auch immer mehr auf die Stadtrandgebiete aus. Dies ist vor allem dem mangelnden Platz in der Stadt geschuldet, der wenig Möglichkeiten zur Nachverdichtung bietet. So werden wir uns z.B. im Gebiet Freiham mit umfangreichen Baumaßnahmen beteiligen.

Die wachsende Zahl an Mietern bedeutet für uns aber auch, dass wir unser soziales Engagement weiter ausbauen müssen. Gemeinsame Aktivitäten wie Sommerfeste, Kunstaktionen oder soziale Projekte sind nicht nur für den Zusammenhalt in den Siedlungen wichtig, sondern auch für das Verhältnis zwischen der GWG als Vermieterin und den Bewohnern. Ganz im Sinne einer sozialen Hausverwaltung, möchten wir uns auch dann um unsere Mieter kümmern, wenn es ihnen einmal nicht so gut geht und sie Hilfe brauchen. Wir sind eben mehr als nur eine Vermieterin.

Daneben wird für uns in Zukunft auch das Thema Bürgerbeteiligung immer wichtiger werden. Hier haben wir 2015 gute Erfahrungen bei unserem Projekt an der Haldenseestraße gemacht. In der Diskussion mit Bürgern, Nachbarn, Vertretern der Stadtpolitik und den Architekten hat sich gezeigt, dass eine sinnvolle und zielorientierte Zusammenarbeit all dieser Akteure den Entwicklungsprozess bereichert und unterstützt. Die Erfahrungen, die wir hier gemacht haben, werden wir sicherlich auch bei künftigen Projekten nutzen können.

Nun wünschen wir Ihnen eine spannende und informative Lektüre und freuen uns über Ihr Interesse an unserem Unternehmen.

Die Geschäftsführer

Hans-Otto Kraus                  Dietmar Bock