Freiham – ein neues Siedlungsgebiet entsteht

In Freiham, das am westlichen Stadtrand gelegen und zwölf Kilometer vom Zentrum entfernt ist, soll auf 350 Hektar ein neues Siedlungsgebiet entstehen. Auch die GWG München wird hier viele neue Wohnungen bauen.

Ein neues Zuhause für 20.000 Menschen

Das Siedlungsgebiet Freiham ist in zwei Bereiche gegliedert. Südlich der Bodenseestraße wird seit 2005 ein Gewerbestandort mit rund 7.500 Arbeitsplätzen realisiert. Im Norden entsteht ein Wohngebiet für 20.000 Menschen mit Landschaftspark und Schulcampus. 2015 begann die Erschließung. Eine neue S-Bahnhaltestelle im Stadtteilzentrum verbindet Gewerbe- und Wohngebiet.

Ideen für das neue GWG Quartier

Im ersten von insgesamt drei GWG-Quartieren in Freiham Nord entstehen rund 170 einkommensgeförderte Wohnungen, zwei Häuser für Kinder mit jeweils drei Kinderkrippen und drei Kindergartengruppen sowie ein Nachbarschaftstreff und eine GWG-Hausverwaltung. Um ein bestmögliches Ergebnis für die Gestaltung ihres ersten Quartiers in Freiham Nord zu erhalten, rief die GWG München einen Realisierungswettbewerb aus.Am 14. April 2016 entschied das Preisgericht nun über die sechs eingereichten Entwürfe der Architekturbüros, die bei ihren Überlegungen an die Vorgaben der Landeshauptstadt hinsichtlich des Bebauungsplans, der Geschosshöhe wie auch der Freiflächen etc., gebunden sind.

Die Gewinner des Realisierungswettbewerbs

Modell_DresslerMayerhoferRoessler2

Den 2. Preis teilen sich zwei Architekturbüros. Der Entwurf des Büros Dressler Mayerhofer Rössler Architekten und Stadtplaner mit Terranova Landschaftsarchitekten (2. Preis) zeigt eine vielfältige Außenansicht. Mittels Vor- und Rücksprüngen sowie einer einfallsreichen Fassadengestaltung ist jedes Haus gut als Einheit erkennbar. Der Freiraum ist klar strukturiert, eine Besonderheit sind die „Baumhaine“. 

Modell_FelixJonas2

Felix + Jonas Architekten mit Mahl Gebhard Konzepte Landschaftsarchitekten präsentieren in ihrer Arbeit abwechslungsreiche Wohnungsgrößen, die zudem variabel sind und so eine gemischte Bewohnerstruktur ermöglichen. Die östlich des Aubinger Angers gelegene Bebauung wird um 90 Grad gedreht und bildet damit einen schönen Abschluss der langen, von Süden kommenden Gebäudezeile. Außerdem schafft das Büro mit wenigen Gestaltungselementen eine ruhige, aber trotzdem differenzierte Fassade.

Modell_BogevischsBuero2

Der drittplatzierte Entwurf von Bogevischs Büro mit Grabner Huber Lipp bietet unterschiedliche Gebäudehöhen und Fassaden mit ein- bis zweigeschossigen Sockeln sowie Loggien und Fensteröffnungen. Der öffentliche Teil der Grünfläche ist als Gemeinschaftsort für die Anwohner gestaltet.  

Wie geht’s weiter?

Im nächsten Schritt wird die GWG München mit den Architekturbüros Gespräche führen. Ziel ist es, eine Grundlage für die weitere Planung zu erhalten. Sobald es Neuigkeiten gibt, werden wir wieder im GWG Webmagazin berichten.

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