Siegerentwurf für die Haldenseesiedlung steht fest

Seit dem letzten Infoabend für die Bürger Ende Dezember ist viel passiert. Die drei Entwürfe der Architektenteams aus der Endrunde wurden noch einmal überarbeitet und unter Berücksichtigung verschiedener Kriterien wie Grünvolumen, Erschließung und Feuerwehrzufahrten, noch einmal genauestens geprüft. Ende Februar kürte das Preisgericht dann den endgültigen Siegerentwurf. Gewonnen hat das zillerplus Architektenteam, dessen Entwurf mit dem Arbeitstitel „Auf den Spuren…Im Wandel der Zeit“ die Jury überzeugen konnte.

„Auf den Spuren…Im Wandel der Zeit“

Unter diesem Arbeitstitel hat das Team um den Architekten Michael Ziller sich Gedanken um die zukünftige Haldenseesiedlung in Berg am Laim gemacht. Als Grundlage für die Neuinterpretation, wurde der aktuelle Bestand des Haldenseequartiers genommen.Der Entwurf erinnert an die frühere Struktur der Haldenseesiedlung und verknüpft gleichzeitig die einzelnen Plätze zwischen den Häuserreihen über kleine Wege. Was während den Infoabenden besonders gut bei den Bürgern ankam, waren die teilweise vorgesehenen Satteldächer.

Der Architekt im Gespräch

michael ziller

Im Kurzinterview erklärt Herr Michael Ziller, welche Gedanken er und sein Team sich bei der Erarbeitung des Entwurfs gemacht haben und welchen Herausforderungen sie begegnet sind.

Was hat Sie an diesem Projekt besonders gereizt?

M. Ziller: An einer bestehenden Situation weiter zu bauen und dem neuen Quartier einen unverwechselbaren Charakter zu geben, mit dem sich die Bewohner identifizieren können. Für mich sind die verkehrsfreien Gassen – und damit die Adressen der Häuser - das stärkste und zukunftsweisende Element.

Was waren die größten Herausforderungen?

M. Ziller: Bescheiden zu bleiben beim Entwerfen eines Quartiers.

Wie haben Sie die Bürgerbeteiligung wahrgenommen?

M. Ziller: Eine emotionale aber auch meist fundierte Auseinandersetzung der Bevölkerung mit dem Thema. Und dass es verschiedene Ansichten und Herangehensweisen zum eigenen Quartier gibt.

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