Gut getrennt

Haben Sie auch immer mal wieder etwas zu entsorgen und wissen nicht, wohin damit? In welche Tonne gehört das eigentlich rein?

Was geht mich das an?

Klar, wir haben alle nicht viel Zeit, um lange zu überlegen oder zu recherchieren, wohin schwierigere Fälle wie Hochglanzmagazine oder alte Essensreste gehören (Auflösung: beschichtetes Papier kommt in die Papiertonne, nicht mehr genießbare Lebensmittel in die Biotonne): Der Müll soll einfach weg, was ich nicht sehe, tut auch nicht weh.
Die unangenehme Pflicht schnellstens hinter sich bringen. Der Müll wird schon entsorgt, von Müllmännern, von Hausmeister*innen … Das ist deren Aufgabe, nicht meine. Was habe ich denn schon davon, wenn ich mich bemühe, meinen Hausmüll sorgfältig zu trennen? Ja, was haben wir denn alle davon?

Warum ist es so wichtig, dass wir Müll sortieren?

In dem wir alte Materialien wiederverwerten, schonen wir unsere Wälder, Wiesen und Seen. Anstatt das frische Holz lebendiger Bäume und sehr viel Wasser zu verarbeiten, verwenden wir einfach Altpapier für einen neuen Schreibblock. Allerdings geht das nur, wenn Papier und Pappe in der blauen Tonne landen. Denn dann können Papierfabriken das Altpapier zerkleinern und zu neuem Papier verarbeiten.

Was in der grauen Tonne landet, wird ungenutzt verbrannt. Das gleiche gilt auch für Glas. Nur was wir im Glascontainer entsorgen, wird eingeschmolzen und zu neuen Glasflaschen und 
-behältern gegossen.

Aus den Essensresten und Gartenabfällen, die in der braunen Tonne landen, macht die Abfallwirtschaft München Blumenerde und umweltfreundliche Energie. Allerdings klappt das Recycling ebenso hier nur, wenn wir konsequent sind, also lediglich das in die jeweilige Tonne werfen, was da auch reingehört. Sind in einer Tonne nämlich zu viele andere Stoffe, kann ihr Inhalt nicht mehr weiterverarbeitet werden. Wird Altpapier mit Plastik gemischt, kann daraus kein neuer Schreibblock entstehen.

Um das Grübeln vor der Tonne zu verkürzen, gibt es in allen GWG-Hausverwaltungen und auch im Nachbarschaftstreff Pasing Aufkleber, die die Entscheidung erleichtern, was in welche Tonne gehört.

Zu schade für die Tonne?

Ein herausgerissenes Kabel, ein paar Kratzer im Lack oder ein Loch in der Jeans … nicht alles muss gleich weggeworfen werden, nur, weil es nicht mehr ganz funktioniert. In vielen Nachbarschaftseinrichtungen gibt es regelmäßig Repair-Cafés, in denen wir unsere kaputten Gegenstände unter fachlicher Anleitung selbst reparieren können. Bei Schuhen lohnt sich oft der Weg zum nächsten Schuhmacher, bei Kleidung zur Schneiderei.

Das zu klein gewordene Kleid, ausgelesene Bücher oder die seit langem nicht mehr genutzte Küchenuhr – was noch gut ist, aber nicht mehr gebraucht wird, kann getauscht, verliehen oder einfach verschenkt werden. Es kann sogar Spaß machen, wenn wir zusammen mit unseren Freund*innen, im Kindergarten, in der Schule oder in der Arbeit eine Mitmach-Aktion veranstalten.

Unsere Umwelt ist unsere Zukunft

Die Kinder der Kindertagesstätte „Pasingas“ an der Josef-Felder-Straße in Pasing haben sich einen Nachmittag lang der Mülltrennung und dem Recyceln von Abfall gewidmet. Und das Ergebnis in Form von bunten Kunstwerken kann sich wirklich sehen lassen!

Bildercollage zum Thema Kinder und Mülltrennung
Collage der Kinderkunstwerke der Aktion "Unsere Umwelt ist unsere Zukunft".

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