Unterwegs im Großstadtdschungel zu den Kastanientieren

Unterwegs im Großstadtdschungel zu den Kastanientieren

In einer Großstadt wie München könnt ihr viel Natur entdecken:

Andreas Hermsdorf, Pixelio

Andreas Hermsdorf, Pixelio

Auf den Baumwipfeln toben Eichhörnchen, die jetzt anfangen ihren Nahrungsvorrat für den Winter zu verstecken. Singvögel machen sich bereit für ihren weiten Weg in ihr Winterquartier – manche, wie der Kuckuck, reisen bis nach Afrika.

Und dann gibt es noch die Kastanientiere: Sie trauen sich jetzt nachmittags aus ihren Verstecken und hängen an Bäumen, manchmal fallen sie auch herunter.

Um sie zu finden, braucht ihr nur etwas Fantasie und Geschick:

Aus einer Rosskastanie mit ihrer stacheligen Schale wird schnell ein kleiner Igel, wenn ihr die eine Hälfte der Schale entfernt und die andere Hälfte etwas kürzt. Einfach auf die hervorstehende Kastanie Augen und Nase aufkleben.

Mit Streichhölzern entspringt aus zwei Kastanien das Kastanienreh: Eine große Frucht dient als Körper, eine kleine Kastanie wird mit einem Streichholz oben aufgesteckt. Vier weitere Streichhölzer dienen als Beine. Ohren, Augen, Stummelschwanz und Nase aufmalen und das Kastanienreh steht vor euch.

Falls ihr noch eine Eichel findet, könnt ihr euren Wildpark um ein Schaf bereichern: Eine große Kastanie dient als Körper. Die Eichel mit dem Hütchen nach oben, wird als Kopf mit einem gekürzten Streichholz befestigt. Vier weitere Streichhölzer ergeben die Beine.

Was fliegt denn da? Zwei Eichelschalen als Augen, eine große Kastanie als Körper sowie Ohren, Schnabel und Füße aus Filz – schon flattert eine Eule herum.

Wenn ihr ganz leise um die Kastanienbäume lauft, entdeckt ihr vielleicht noch viele andere Kastanientiere, wie die auf dem Foto:

Knipseline, Pixelio

Knipseline, Pixelio