18. Februar 2016
Bebauung Bad-Schachener-Straße 111-143 - GWG München gewinnt Deutschen Bauherrenpreis
Die GWG München erhielt für ihr Projekt in der Bad-Schachener-Straße 111-143 im Stadtteil Berg am Laim den „Deutschen Bauherrenpreis Neubau 2016 für innovative Projekte im Wohnungsneubau“. Bereits seit 1986 wird der Bauherrenpreis unter dem Leitbild „Hohe Qualität zu tragbaren Kosten“ vom Deutschen Städtetag gemeinsam mit dem Bund Deutscher Architekten und dem GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen ausgelobt. Er zählt zu den wichtigsten Wettbewerben im Bereich des Wohnungsbaus.

Auszeichnung in Berlin
Die Auszeichnung fand am 17. Februar 2016 in feierlichem Rahmen in der Messe Berlin statt. Herr Hans-Otto Kraus, technischer Geschäftsführer der GWG München, nahm den Preis – auch im Namen seines Geschäftsführerkollegen Herrn Dietmar Bock – entgegen: „Wir freuen uns sehr über den Deutschen Bauherrenpreis für die Bebauung der Bad-Schachener-Straße 111-143. Das Projekt zeigt, dass sich dank einer innovativen Fassadengestaltung an einer vielbefahrenen Straße ein hoher Lärmschutz erreichen lässt, was die Qualität der Wohnungen und Freiflächen erheblich steigert.“

Die Außenwirkung des Gebäudes lobte auch die Jury. Ihrer Ansicht nach zeigt das Projekt „in vorbildlicher Weise auf, wie die Zeilenbebauung aus den 1950er Jahren maßvoll weitergebaut werden kann. Durch diese Neugestaltung erfolgte eine erhebliche Qualifizierung des Straßen- bzw. Stadtraums“. Insgesamt wurden 141 Arbeiten beim diesjährigen Wettbewerb eingereicht.

Bad-Schachener-Straße 111-143 – Intelligente Fassadengestaltung
Die Gebäude an der Bad-Schachener-Straße 111-143 mit insgesamt 66 Wohnungen plante das Büro Florian Krieger Architektur in Zusammenarbeit mit der Städtebau GmbH Darmstadt. Bezugstermin war im Herbst 2014. Besonderes Merkmal des Projekts ist die unterschiedliche Höhe der Gebäudeteile. Im Bereich der Fassadeneinschnitte an der Straßenseite sind zudem Glasschirme eingebaut, um den Verkehrslärm abzuschirmen. Durch die fingerartige Struktur werden auch die Wohnungen auf der straßenabgewandten Seite (im Norden) von Westen und Osten ausreichend belichtet.

Der östliche Gebäudeteil, in unmittelbarer Nähe zur U-Bahn-Haltestelle, ist für Menschen, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind, konzipiert. Die Zugänge des Hauses sind mit elektrisch zu öffnenden Türen ausgestattet und die Fenster lassen sich bequem im Sitzen bedienen. In bzw. vor den Wohnungen gibt es Räume mit Stromanschluss, in denen die Mieterinnen und Mieter vom Wohnungs- in den Straßenrollstuhl wechseln können.

Die gesamten Häuser entsprechen dem Standard KfW-Effizienzhaus 70. Das bedeutet, die Gebäude benötigen 30 Prozent weniger Primärenergie im Jahr als ein vergleichbarer Neubau nach der Energieeinsparverordnung (EnEV). Die GWG München setzte nicht nur die obligatorischen Maßnahmen um, wie zum Beispiel ein effizienter Wärmeschutz der Gebäudehülle oder eine dreifach-Verglasung der Fenster, sondern verwendete zudem nachhaltige Baustoffe, wie etwa Eichen-Parkett statt PVC-Boden. Der umweltfreundliche Bodenbelag kann bei einem Mieterwechsel einfach abgeschliffen werden. Die Wärmeversorgung erfolgt mittels Fernwärme, die aus regenerativer Energie erzeugt wurde.

Die Pressemitteilung als PDF-Download.

Pressekontakt

GWG München

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