4. April 2016
Neugestaltung der Siedlung an der Haldenseestraße GWG München stellt den Siegerentwurf am 4. April 2016 vor
Die Neugestaltung der Siedlung an der Haldenseestraße nimmt konkrete Formen an: In einer zweiten Sitzung hat das Preisgericht über den städtebaulichen Entwurf entschieden, der die Grundlage für die Modernisierung bilden soll. Geliefert hat diese Arbeit das Architekturbüro zillerplus mit Lex-Kerfers-Landschaftsarchitekten. Bei der Ausstellungseröffnung am 4. April 2016 um 17.30 Uhr werden in der Bad-Schachener-Straße 69 (Berg am Laim) die Siegerarbeit sowie die beiden anderen Entwürfe der letzten Entscheidungsrunde ausgestellt.

Bürgerbeteiligung und Transparenz
Bei der Neugestaltung der Siedlung an der Haldenseestraße geht die GWG München in
Kooperation mit dem Planungsreferat einen offenen Weg, indem sie von Anfang an die
Anwohnerinnen und Anwohner in den Umgestaltungsprozess miteinbezieht. Zunächst
konnten interessierte Bewohner im Rahmen eines Workshops ihre Wünsche und
Anregungen zu einer zukünftigen Bebauung äußern. Schutz vor Verkehrslärm, bessere
Infrastruktur, Rücksicht auf die bestehende Nachbarbebauung plus vielfältige
Dachformen waren hier die meistgenannten Aspekte. Nach Abwägung sind diese
Anregungen in den Stadtratsbeschluss sowie in die Auslobung des städtebaulichen und
landschaftsplanerischen Ideenwettbewerbs eingeflossen. Das Ergebnis war eine
Preisgruppe von drei Arbeiten, die Ende Dezember 2015 öffentlich vorgestellt wurde.
Auf der Veranstaltung gaben die anwesenden Münchnerinnen und Münchnern den
Architekturbüros zudem Hinweise zu ihren Entwürfen. Beispielsweise wurden eine gute
Durchwegsmöglichkeit für Fußgänger und Radfahrer oder gut durchdachte
Tiefgaragenzufahrten gefordert.
Mittels der Hinweise und den Anregungen aus der Preisgerichtssitzung, überarbeiteten
die drei Büros ihre Entwürfe. Am 26. Februar 2016 kürte die Jury in einer zweiten
Sitzung den finalen Siegerentwurf und gab die Empfehlung ab, diesen zur Grundlage
des weiteren Verfahrens zur Baurechtsentwicklung zu machen.

Historischer Siedlungsgrundriss und Freiräume überzeugten die Jury
Der Entwurf des Architekturbüros zillerplus mit Lex-Kerfers- Landschaftsarchitekten
überzeugte die Jury, da er sich an den bestehenden Siedlungsgrundriss anlehnt und auf
das klassische Prinzip einer klaren Abfolge von „Straße-Haus-Hof“ setzt.
Auch lobten die Preisrichter, dass jede Wohnung hin zum großzügigen grünen Innenhof
ausgerichtet ist. Zudem können viele bestehende Bäume erhalten werden, da die
Tiefgarage unterhalb der Straße bzw. von Gebäuden vorgesehen ist. Öffentliche
Freiräume ermöglichen einen Durchgang von der Krumbadstraße bis zur U-Bahn-
Haltestelle Michaelibad.
Kritik übte die Jury an der Gestaltung der breiten Giebeldächer an der Bad-Schachener-
Straße und an der Hechtseestraße sowie an der Eckgestaltung an der Bad-Schachener-
/ Hechtseestraße.

Nachverdichtung plus Modernisierung
Die GWG München strebt im Rahmen einer Nachverdichtung und Modernisierung eine
sukzessive Umstrukturierung ihrer Siedlung an der Haldenseestraße in Ramersdorf-
Perlach an. Der derzeitige Baubestand aus den 1950er Jahren soll in Schritten
abgebrochen und durch zeitgemäße Wohngebäude ersetzt werden. Durch die
Umgestaltung des Stadtviertels sollen deutlich mehr Wohnungen als bisher entstehen.
Auch sind Flächen zur Versorgung mit Einzelhandel, sozialer Infrastruktur und
besondere Wohnformen vorgesehen.

Die GWG München
Derzeit bewirtschaftet die GWG München rund 28.000 Mietwohnungen und knapp 600
Gewerbeeinheiten. Sie arbeitet kontinuierlich daran, in der stetig wachsenden Stadt
bezahlbaren Wohnraum für die Münchnerinnen und Münchner anzubieten. Darüber
hinaus engagiert sich das Unternehmen in der Stadtteilentwicklung, realisiert
Wohnformen für alle Lebensphasen und verpflichtet sich dem Klimaschutz. Im
Mittelpunkt aller Aktivitäten steht immer die Wohn- und Lebensqualität der Kunden.

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