6. April 2016
GWG München gewinnt Preis für Baukultur 2016
Die GWG München erhielt für ihr Projekt in der Bad-Schachener-Straße 111-143 im Stadtteil Berg am Laim bereits den „Deutschen Bauherrenpreis Neubau 2016 für innovative Projekte im Wohnungsneubau“. Nun wurde das Projekt auch noch mit dem „Preis für Baukultur 2016 der Europäischen Metropolregion München“ in der Kategorie „Familiengerechtes Wohnen in Mehrfamilienhäusern“ ausgezeichnet. Die Verleihung fand am Dienstag den 5. April 2016 in feierlichem Rahmen in Anwesenheit von Innenminister Joachim Hermann, Schirmherr des Preises, im Haus der Architektur statt.

Familienfreundliches Wohnen mitten in München
Die Gebäude an der Bad-Schachener-Straße 111-143 mit insgesamt 66 Wohnungen plante das Büro Florian Krieger Architektur in Zusammenarbeit mit der Städtebau GmbH Darmstadt auf der Basis eines Wettbewerbserfolges. Besonderes Merkmal des Projekts sind die unterschiedlichen Höhen der Gebäude, die eine ausreichende Besonnung der nördlich gelegenen Gebäudeteile und Freiflächen erlauben. Die geschickte Gesamtlösung ermöglicht trotz der südlich gelegenen Bad-Schachener-Straße mit erheblichen Verkehrslärm schallgeschütztes Wohnen. Im Bereich der Fassadeneinschnitte an der Straßenseite sind zudem Glasschirme eingebaut, um den Verkehrslärm abzuschirmen.

Die Gestaltung der Innenhöfe erfolgte nach unterschiedlichen Spielplatzkonzepten für Kinder verschiedenen Alters. Die barrierefreien Durchgänge vom Straßenraum zu den Höfen sind zudem so gestaltet, dass der Straßenlärm nicht direkt in den Hofbereich gelangen kann. Damit sind die Innenhöfe vor allem bei jungen Familien sehr beliebt und ein willkommener Ort für Begegnung und Aufenthalt.

Der östliche Gebäudeteil, in unmittelbarer Nähe zur U-Bahn-Haltestelle, ist für Menschen, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind, konzipiert. Die Zugänge des Hauses sind mit elektrisch zu öffnenden Türen ausgestattet und die Fenster lassen sich bequem im Sitzen bedienen. In bzw. vor den Wohnungen gibt es Räume mit Stromanschluss, in denen die Mieterinnen und Mieter vom Wohnungs- in den Straßenrollstuhl wechseln können.

„Der Preis für Baukultur 2016 ist nun schon der zweite Preis in diesem Jahr für unsere Wohngebäude an der Bad-Schachener-Straße. Es freut uns sehr, dass wir nicht einfach nur Wohnraum für die Münchner Bevölkerung bauen, sondern unsere Projekte auch städtebaulich und mit Blick auf Energieeffizienz, Familienfreundlichkeit und Wohnqualität hervorragend abschneiden“, so die beiden Geschäftsführer, Hans-Otto Kraus und Dietmar Bock.

Fazit der Jury
Die besondere Herausforderung, die stark lärmbelastete Südseite zu nutzen, um dem gesamten Ensemble eine angemessene Körnung und wohltuende Maßstäblichkeit geben zu können, wurde nicht nur angenommen und bewältigt, sondern nahezu ins Gegenteil umformuliert und genutzt, um einen Rhythmus zu formulieren, der eine hauseigene Adressbildung erst ermöglicht. Der ortsbezogene kluge und variierende Umgang mit den Volumina, die damit zusammenhängenden Grundrissqualitäten sowie die Anbindungen an den halböffentlichen beziehungsweise öffentlichen Bereich verdienen besondere Erwähnung.

Preis für Baukultur der Europäischen Metropolregion München
Die Europäische Metropolregion München hat in Kooperation mit der Bayerischen Architektenkammer, dem Bayerischen Gemeindetag und dem Bayerischen Städtetag, der Bundesstiftung Baukultur sowie der Landeshauptstadt München einen Preis für Baukultur der Metropolregion München ausgelobt. Der Preis steht unter der Schirmherrschaft des Staatsministers des Innern, für Bau und Verkehr Herrn Joachim Herrmann.

Mit dem Preis werden unter wechselnden Themenschwerpunkten herausragende Leistungen im Städtebau, im Wohnungsbau, im Gewerbebau, bei Bauten für Bildung und Sport, bei Technik- und Verkehrsbauten sowie bei der Gestaltung öffentlicher Räume ausgezeichnet. Im Jahr 2015/2016 wurde der Preis erstmals mit den Themen „gemischt genutzte Quartiere, Stadt- und Ortsteilzentren“ und „Familiengerechtes Wohnen in Mehrfamilienhäusern“ ausgelobt.

Die Pressemitteilung als PDF-Download.

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