13. Juli 2016
Jahrespressekonferenz 2016: GWG München – innovativ und verlässlich
Die GWG München ist eine starke Partnerin der Landeshauptstadt, wenn es darum geht, bezahlbaren Wohnraum für alle Bevölkerungsschichten bereitzustellen. Mit innovativen Ansätzen in Verbindung mit einer bewährten sozialverantwortlichen Verwaltung reagiert die Wohnungsgesellschaft auf den derzeitigen Zustrom an Menschen nach München. 2015 stellte die GWG München 127 neue und umfassend modernisierte Wohnungen fertig und begann mit dem Bau von 333 Einheiten. Dabei stieg die Bilanzsumme von 1.435 Millionen Euro auf 1.590,6 Millionen Euro und die GWG München erzielte bei einem Jahresumsatz von 176,8 Millionen einen Überschuss von 10,5 Millionen Euro.

Wohnen bei der GWG München
2015 wurden insgesamt 127 Mietwohnungen mit durchschnittlich 65 m² fertiggestellt und bezogen. Damit bewirtschaftet die GWG München zum 1. Januar knapp 28.000 Einheiten, inklusive Fremdverwaltung. 105 Wohnungen davon werden im Rahmen sozialer Einrichtungen, wie Demenz-Wohngemeinschaften, genutzt. Die Durchschnittsmiete im eigenen Wohnungsbestand der GWG München beträgt 6,65 Euro pro m², wobei die Preisspanne von 2,80 bis 13 Euro pro m² reicht – je nach Ausstattung, Alter und Lage der Einheit. Damit sorgt die GWG München dafür, dass München für Menschen mit einem kleinen Einkommen bzw. einer niedrigen Rente erschwinglich bleibt.

Nahversorgung und mehr
Für die Nahversorgung errichtete die GWG München im vergangen Jahr 1.475 m² Gewerbefläche, sodass diese in ihrem eigenen Quartieren auf insgesamt 49.519 m² anstieg. Hinzukommen 101.066 m² an Gewerbeflächen, die die GWG München für städtische Unternehmen fremdverwaltet. Knapp ein Drittel der Gesamtfläche, also rund 42.000 m², werden für soziale Einrichtungen genutzt. Hierzu zählen neben Kinderhäusern hauptsächlich Nachbarschaftstreffs, Alten- und Service-Zentren sowie Jugendfreizeitstätten. Mit einem breiten soziokulturellen Angebot leisten sie, zusammen mit den GWG-Sozialpädagoginnen, einen wertvollen Beitrag für das Miteinander von neuen und alteingesessenen Mietern.

Das aktuelle Bauprogramm und Wohnen für alle
Der aktuelle Wirtschaftsplan für den Zeitraum 2016 bis 2020 sieht einen Neubau und umfassende Modernisierungen von weiteren 2.689 Wohnungen vor. Zusätzlich werden 7.623 m² Nutzfläche errichtet, die entweder gewerbliche (Nahversorgung) oder soziale Einrichtungen beziehen sollen. Die Kosten hierfür belaufen sich auf rund 600 Millionen Euro. Zusätzlich investiert die GWG München knapp 192 Millionen Euro in die allgemeine Modernisierung, Instandsetzung und -haltung samt Reparaturen in den bestehenden Wohnungsbestand. Darüber hinaus beteiligt sich die GWG München an dem Sofort-Programm „Wohnen für Alle“ der Landeshauptstadt München und errichtet bis 2019 zusätzlich zum „normalen“ Bauprogramm 750 Wohnungen für Familien mit geringem Einkommen, Auszubildende, Berufsanfänger wie auch anerkannte Flüchtlinge. Bei der Belegung hält die GWG München an dem bewährten Prinzip der „Münchner Mischung“ fest. Demzufolge ist pro Gebäude ein Mix aus Ein- bis Vier-Zimmerwohnungen geplant. Gebaut wird vornehmlich auf eigenen Grundstücken in Ramersorf, Allach, Untermenzing, Neuaubing, Milbertshofen, Moosach und dem Hasenbergl.

Bürgerbeteiligung – Siedlung um die Haldenseestraße
Ein solches Bauprogramm lässt sich nicht ohne die betroffene Nachbarschaft umsetzen, deshalb hat die GWG München für die Neugestaltung der Siedlung an der Haldenseestraße ein umfassendes Pilotprojekt zur Bürgerbeteiligung ausprobiert. Sogar die Wettbewerbsergebnisse wurden im Rahmen eines Workshops vorgestellt und die Anmerkungen der Teilnehmer von den Architekturbüros bei der Überarbeitung ihrer Entwürfe aufgenommen. Die Diskussion mit Bürgern, Nachbarn und Vertretern der Stadtpolitik hat den Entwicklungsprozess hin zur neuen Siedlung bereichert und unterstützt. Die gewonnenen Erkenntnisse sind für kommende Projekte sehr wertvoll.

Das Minimalprojekt in Sendling-Westpark
In der Hinterbärenbadstraße in Sendling-Westpark realisiert die GWG München ein selbst initiiertes Modellprojekt für „kostengünstiges Bauen“. Zwei fünfgeschossige Häuser in Massivbauweise ersetzen die nicht mehr modernisierungsfähigen 1950er Jahre Gebäude. Insgesamt entstehen 80 überwiegend familienfreundliche Wohnungen, die größtenteils barrierefrei sind. Einzugstermin für die neuen Mieter ist Juli 2017. Dank kosteneinsparender Maßnahmen wird in der Hinterbärenbadstraße eine durchschnittliche Kaltmiete von ca. 10 Euro pro m² erreicht. Beispielsweise gibt es ein alternatives Mobilitätskonzept anstelle einer Tiefgarage. Die Haustechnik ist durch eine konsequente Trennung von Tragkonstruktion und Installationen entflochten. Eine offene, ansprechend gestaltete Multimedialeiste vor der Wand ersetzt die herkömmliche Elektroinstallation und Medienversorgung. Die Heizkörper sind vertikal ohne Versatz angeordnet, was die Installationswege verkürzt. Außerdem reduzieren sich die Mietnebenkosten durch den Verzicht auf eine individuelle Heizungsablesung spürbar. Vorausgegangen ist diesem Konzept eine umfassende Untersuchung darüber, wie sich Baukosten einsparen lassen. So hat die GWG München alle technischen und strukturellen Standards, einschließlich der Richtlinien und Vorschriften, hinterfragt. In Zukunft wird die Wohnungsgesellschaft die gewonnenen Erkenntnisse auf ihre Bauvorhaben anwenden.

Das neue Leitbild der GWG München – sieben mal Wir
Damit die GWG München ihre Aufgaben in den nächsten Jahren so souverän wie bisher meistern kann, entwickelt sie sich intern weiter. 2015 hat ein Team von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus allen Unternehmensbereichen gemeinsam sieben Leitsätze erarbeitet. Nach diesen Grundregeln richtet die Belegschaft künftig ihr Handeln und Arbeiten aus. In einem Film dargestellt, kann das Leitbild unter www.gwg-muenchen.de abgerufen werden.

Die Pressemitteilung als PDF-Download.

Pressekontakt

GWG München

Michael Schmitt

Heimeranstraße 31

80339 München



Tel.: 089 55114 - 212

michael.schmitt@gwg-muenchen.de