27. Juli 2016
Großes Interesse am GWG-Minimalprojekt bei der Bundespolitik
In der Hinterbärenbadstraße in Sendling-Westpark realisiert die GWG München ein Modellprojekt mit Blick auf „kostengünstiges Bauen“. Die vorhandenen, nicht mehr modernisierungsfähigen Gebäude aus den 1950er Jahren wurden abgerissen und werden durch zwei fünfgeschossige Gebäudezeilen in Massivbauweise ersetzt. Dank verschiedener kosteneinsparender Maßnahmen wird eine durchschnittliche Kaltmiete von unter 10 Euro pro Quadratmeter erreicht. Das Minimalprojekt ist auch über die bayerischen Landesgrenzen hinweg bekannt: zuletzt waren Frau Claudia Tausend, Herr Florian Post und Herr Florian Pronold, alle drei Mitglieder der SPD-Bundestagsfraktion, vor Ort, um sich über das zukunftsweisende Modellprojekt zu informieren.

Kostengünstig bauen für bezahlbares Wohnen
In der Hinterbärenbadstraße im Münchner Stadtteil Sendling-Westpark baut die GWG München 80 besonders kostengünstige Ein- bis Vier-Zimmerwohnungen nach dem München Modell Miete. Dank verschiedener kosteneinsparender Maßnahmen wird eine durchschnittliche Kaltmiete von unter 10 Euro pro Quadratmeter erreicht. Vorausgegangen ist dem Projekt eine umfassende Untersuchung darüber, wie sich beim Bau Kosten einsparen lassen. So hat die GWG München alle technischen und strukturellen Standards, einschließlich der Richtlinien und Vorschriften, hinterfragt. In der Summe der Einzelmaßnahmen ergibt sich eine Baukosteneinsparung von rund 300 Euro pro m² Wohnfläche. Als ein zusätzlicher Kostenfaktor ist der Bau einer Tiefgarage bekannt, deshalb setzt die GWG München – in Abstimmung mit dem Planungsreferat – auf autofreies Wohnen mit alternativen Mobilitätsangeboten. Voraussichtlicher Einzugstermin für die neuen Mieter ist Juli 2017.

Bundes- und Lokalpolitik zeigt großes Interesse am GWG Modellprojekt
Kostengünstig bauen, um bezahlbares Wohnen zu ermöglichen – das war das grundlegende Ziel dieses Projekts. Dass bezahlbarer Wohnraum nicht nur in München fehlt, sondern auch in anderen deutschen Großstädten, ist allseits bekannt. Daher kommen die Anfragen zum Projekt auch nicht nur aus München selbst, sondern aus ganz Deutschland.

Zuletzt haben sich die SPD-Bundestagsmitglieder, Claudia Tausend, Florian Post und Florian Pronold, vor Ort darüber informiert, wie das Projekt zustande gekommen ist.

Beim Rundgang über die Baustelle konnte Herr Hans-Otto Kraus, technischer Geschäftsführer der GWG München, die Details und kostensparenden Aspekte anschaulich erläutern: „Wir freuen uns, dass unser Minimalprojekt über die bayerischen Grenzen hinaus für Aufmerksamkeit sorgt. Mit diesem Projekt haben wir versucht ein zukunftsweisendes Modell zu entwickeln, das auch an anderen Stellen gebaut werden kann. Allerdings sind auch die Rahmenbedingungen zu beachten. Das Ergebnis ist sehr gelungen, wofür ich allen Beteiligten herzlich danken möchte. Der hohe Besuch aus Berlin hat gezeigt, dass die GWG München einen Ruf als innovative Wohnungsgesellschaft genießt und wir freuen uns sehr, einen Beitrag zur Entwicklung kostengünstigen Wohnungsbaus leisten zu können.“

Weitere Informationen gibt es auf der GWG Webseite unter:
www.gwg-muenchen.de/bauen-fuer-muenchen/modellprojekte

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Pressekontakt

GWG München

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