16. September 2016
GWG München erhält Belobigung beim Deutschen Städtebaupreis 2016
Für ihr Neubauprojekt entlang der Bad-Schachener-Straße bekam die GWG München eine Belobigung bei der Preisverleihung des Deutschen Städtebaupreises 2016. Neben dem Deutschen Bauherrenpreis Neubau 2016 und dem Preis für Baukultur 2016 ist dies bereits die dritte Auszeichnung für die Baumaßnahme im Münchner Stadtteil Berg am Laim. Die Verleihung des Deutschen Städtebaupreises 2016 fand am 15. September 2016 in feierlichem Rahmen in Hannover statt.

Neues Wohnen in Berg am Laim
Der Bezug der 66 geförderten Wohnungen an der Bad-Schachener-Straße im Dezember 2014 markierte den Abschluss der Sanierungstätigkeit in der GWG-Maikäfersiedlung im Stadtteil Berg am Laim. Im Zeitraum von 20 Jahren errichtete die GWG München in mehreren Bauabschnitten insgesamt 950 Wohnungen. Der ursprüngliche Charakter der Siedlung mit ihren gewachsenen Strukturen, dem alten Baumbestand, den Mietergärten und den günstigen Mieten blieb erhalten.

Die Bad-Schachener-Straße selbst wird als Ein- und Ausfallstraße am Rande der Kernstadt überwiegend in der Bewegung wahrgenommen. Bei der Neugestaltung dieses Raums achtete das Büro Florian Krieger Architektur und Städtebau GmbH auf die Gliederung und Rhythmisierung der straßenbegleitenden Bebauung durch Staffelung und Fassadeneinschnitte. Die unterschiedlichen Höhen der Gebäude erlauben eine ausreichende Besonnung der nördlichen Gebäudeteile und ermöglichen durch den Einbau von Glasschirmen trotz der hohen Lärmbelastung durch den Straßenverkehr ein schallgeschütztes Wohnen.

Im östlichen Gebäudeteil, in unmittelbarer Nähe zur U-Bahn, wurde ein Gebäudeteil nur für Bewohner, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind, erstellt. Die Zugänge wurden mit elektrisch zu öffnenden Türen ausgestattet, die Fenster lassen sich bequem im Sitzen bedienen und in der Tiefgarage gibt es spezielle Stellplätze für Rollstuhlfahrer.

Landschaftsarchitektin Irene Burkhardt gestaltete die Innenhöfe mit Spielplatzkonzepten für Kinder verschiedenen Alters. Die barrierefreien Durchgänge von den Straßenräumen in die Höfe wurden so ausgeführt, dass der Straßenlärm nicht in den Innenbereich gelangt. Vor allem bei Familien sind die Innenhöfe sehr beliebt und ein willkommener Ort für Begegnung und Aufenthalt.

Das Urteil der Jury
Über das GWG-Projekt an der Bad-Schachener-Straße urteilte die Jury wie folgt:
„Die Besonderheit der neuen Wohnbebauung entlang der Bad-Schachener-Straße in München liegt in der konsequenten städtebaulichen und architektonischen Reaktion auf die negativen Einflussfaktoren des Standortes. Die sehr große Lärmbelästigung durch den Kfz-Verkehr auf der Bad-Schachener-Straße und die ungünstige Nord-Süd-Lage der Wohnzeilen entmutigten die Bauherren und Architekten des Projekts nicht, ganz im Gegenteil: Aus diesen widrigen Umständen des Ortes heraus konnten sie durch einen geschickten Entwurf eine interessante neue städtebauliche Komposition entstehen lassen, die zudem noch positiv auf das dahinterliegende Stadtviertel ausstrahlt.“

Deutscher Städtebaupreis
Seit nunmehr 35 Jahren dient der Deutsche Städtebaupreis der Förderung einer zukunftsweisenden Planungs- und Stadtbaukultur. Er wird ausgelobt von der Deutschen Akademie für Städtebau und Landesplanung (DASL) und von der Wüstenrot Stiftung gefördert.

Mit dem Deutschen Städtebaupreis werden städtebauliche Projekte prämiert, die sich durch nachhaltige und innovative Beiträge zur Stadtbaukultur auszeichnen. Dabei sollen die Projekte den aktuellen Anforderungen an zeitgemäße Lebensformen ebenso Rechnung tragen, wie den Herausforderungen an die Gestaltung des öffentlichen Raums, dem sparsamen Ressourcenverbrauch sowie den Verpflichtungen gegenüber der Orts- und Stadtbildpflege.

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