29. März 2017
Neugestaltung der Siedlung an der Haldenseestraße
Am 27. März 2017 präsentierte die GWG München um 17.30 Uhr in der Echardinger Einkehr (Bad-Kreuther-Straße 8) den Masterplan zur Neugestaltung der Siedlung an der Haldenseestraße. Dieser basiert auf den Entwürfen von „zillerplus Architekten und Stadtplaner“ und „Lex Kerfers Landschaftsarchitekten“. Gemeinsam gewannen die Planer den städtebaulichen Wettbewerb.

Bürgerbeteiligung und Transparenz
Bei der Neugestaltung der Siedlung an der Haldenseestraße bezieht die GWG München, in Kooperation mit dem Planungsreferat, von Anfang an die Anwohnerinnen und Anwohner in den Umgestaltungsprozess mit ein. Interessierte Bewohner konnten schon in der Vergangenheit, im Rahmen eines Workshops, ihre Wünsche und Anregungen zu einer zukünftigen Bebauung äußern. Nach Abwägung sind diese Anregungen in den Stadtratsbeschluss sowie in die Auslobung des städtebaulichen und landschaftsplanerischen Ideenwettbewerbs eingeflossen. Das Ergebnis war eine Preisgruppe von drei Arbeiten, die öffentlich vorgestellt und wiederum von Bürgerinnen und Bürgern bewertet wurden. 2016 kürte die Jury in einer zweiten Sitzung den finalen Siegerentwurf – von „zillerplus Architekten und Stadtplaner“ und „Lex Kerfers Landschaftsarchitekten“ – und gab die Empfehlung ab, diesen zur Grundlage des weiteren Verfahrens zur Baurechtsentwicklung zu machen. „Das Projekt Siedlung an der Haldenseestraße zeigt, wie wichtig es ist, bei großen Projekten die Bürgerinnen und Bürger von Anfang an mit ins Boot zu holen“, erklärt Christian Amlong, Sprecher der GWG-Geschäftsführung. „Nur so können Anregungen und Wünsche bewertet werden und einfließen“, sagt Christian Amlong weiter.

Nachverdichtung plus Modernisierung
Die GWG München strebt im Rahmen einer Nachverdichtung und Modernisierung eine sukzessive Umstrukturierung ihrer Siedlung an der Haldenseestraße in Ramersdorf-Perlach an. „Mit der Neugestaltung ersetzen wir Kleinstwohnungen aus den 1950er Jahren, die oft noch nicht einmal ein Bad haben, durch moderne, familienfreundliche Wohnungen“, sagt Gerda Peter, GWG-Geschäftsführerin. „Durch den Städtebau mit seiner Gassenausbildung schaffen wir Freiräume mit hoher Aufenthaltsqualität und Belebung“, so Gerda Peter weiter. Zudem sind Flächen zur Nahversorgung mit Einzelhandel, sozialer Infrastruktur und für besondere Wohnformen vorgesehen.

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