2. Mai 2017
GWG München stellt Entwurf zur Bebauung der „Sendlinger Wüste“ vor
Auf dem tortenstückförmigen Gebiet am Herzog-Ernst-Platz vor Ort, auch „Sendlinger Wüste“ genannt, realisiert die GWG München auf einer Fläche von 9900 m² ein Projekt das Wohnen, Arbeiten und Leben miteinander verbindet. Gebaut wird nach dem Entwurf von steidle architekten mit liebald+aufermann landschaftsarchitekten.

Soziales Miteinander auf der „Sendlinger Wüste“
Hier entstehen 167 Wohnungen für Haushalte verschiedener Einkommensstufen. Ein Highlight bildet das Boarding House mit möblierten Appartements für kurz- und mittelfristige Aufenthalte. „Der Bau von Gebäuden mit Wohnen auf Zeit ist für uns Neuland“, sagt Christian Amlong, Sprecher der GWG-Geschäftsführung. „Wir sehen dies aber als eine notwendige Anpassung an die sich ändernden Lebensformen, die eine große räumliche Flexibilität erfordern“, so Christian Amlong weiter. Zudem errichtet die GWG München Wohnungen für Auszubildende und städtische Bedienstete. Ein weiterer Part der Wohnungen wird von der Münchner Aidshilfe angemietet und bewirtschaftet. Die katholische Frauenhilfe erhält Wohnungen für die Aufnahme in Not geratener Frauen sowie Räume für Betreuung und Verwaltung. „Hinsichtlich der Nutzungsvielfalt stellte der Zielekatalog hohe Anforderungen an die Wettbewerbsteilnehmer. Der Siegerentwurf hat die Kombination aus diesen vielen verschiedenen Nutzungsformen am besten umgesetzt“, so Gerda Peter, GWG-Geschäftsführerin.

Ein Restaurant der Münchner Aidshilfe, ein Haus für Kinder und ein Supermarkt verbessern die Nahversorgung in dem Quartier. Eine Tiefgarage, CarSharing-Angebot und eine Ladestation für Elektroautos ist ebenfalls vorgesehen.

Fünf Geschosse Wohnen und Leben statt Brachland
Der Entwurf von steidle architekten mit liebald+aufermann landschaftsarchitekten über-zeugte das Preisgericht einstimmig. Das Planerteam setzt auf eine durchgängige Blockrandbebauung mit fünf bis sechs Geschossen und einem erhöhten Kopfbau an der Pfeuferstraße. Wege in den Innenhof befinden sich an der Johannes-Timm- und der Radlkoferstraße. „Der Entwurf verspricht einen adressbildenden Abschluss für das Quartier an der Theresienhöhe“, erklärt Gerda Peter. Markus Lutz, Vorsitzender des Bezirksausschusses Sendling (6), ergänzt: „Wir freuen uns sehr, dass unsere Wünsche bei den Planungen berücksichtigt wurden und der leere Raum mit Leben gefüllt wird.“

Die Architekturentwürfe können vom 9. Mai bis einschließlich 19. Mai 2017 werktags von 8.00 bis 18.00 Uhr im Referat für Stadtplanung und Bauordnung (Blumenstraße 28b) besichtigt werden.

Pressemitteilung als PDF-Download.


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