21. Juli 2017
GWG beim Europäischen Metropolregionen Dialog München
Zahlreiche Besucher besichtigten am Dienstag den 18.07.17 die Wohnanlage der GWG München in der Bad-Schachener-Straße. Besonders die durchdachte Architektur der Gebäude beeindruckte die Gäste. So waren einige positiv überrascht, wie ruhig die Wohnungen waren und bedankten sich bei den Mietern, die den Zugang zu ihren beiden barrierefreien Wohnungen ermöglicht haben. Mit Blick auf die gemeinschaftlich nutzbaren Freianlagen verließ die Gruppe die Wohnanlage mit dem sicheren Gefühl, dass es sich hier sehr gut leben lässt. Die Führung fand im Rahmen des Europäischen Metropolregionen Dialog München statt.

Intelligente Baukörperkonfiguration
Beim Vorbeigehen springen dem Besucher sofort die unterschiedlichen Höhenabwicklungen ins Auge: Im Bereich der Fassadeneinschnitte an der Straßenseite sind zudem Glasschirme eingebaut, diese schirmen den Verkehrslärm ab. Dank dieser fingerartigen Struktur werden auch die Wohnungen auf der straßenabgewandten Seite (im Norden) von Westen und Osten ausreichend belichtet. „Gerade heute, da wir mehr Wohnungen denn je benötigen, sind intelligente Lösungen wichtig. Nur so lässt sich an verkehrsreichen Straßen ein hoher Wohnkomfort erreichen“, erklärt Gerda Peter, GWG-Geschäftsführerin.

Barrierefreies Wohnen
Die Wohnungen im östlichen Teil, in unmittelbarer Nähe zur U-Bahn-Haltestelle, sind für Rollstuhlfahrer ausgelegt. Das bedeutet, die Zugänge des Hauses sind mit elektrisch zu öffnenden Türen ausgestattet und die Fenster lassen sich bequem im Sitzen bedienen. In bzw. vor den Wohnungen gibt es Räume mit Stromanschluss, in denen die Bewohner vom Wohnungs- in den Straßenrollstuhl wechseln können. „Als soziale Vermieterin ist es unser Ziel, Menschen mit Einschränkungen ein langfristiges Zuhause bieten zu können“ erklärt Christian Amlong, Sprecher der GWG-Geschäftsführung.

Hohe Standards beim Energiesparen
Die Häuser ab der Bad-Schachener-Straße entsprechen dem „Standard KfW-Effizienzhaus 70“. Die Gebäude benötigen 30 Prozent weniger Primärenergie im Jahr als ein vergleichbarer Neubau nach der letzten Energieeinsparverordnung (EnEV). Die GWG München setzte aber nicht nur die obligatorischen Maßnahmen um, wie zum Beispiel ein effizienter Wärmeschutz der Gebäudehülle oder eine dreifach-Verglasung der Fenster, sondern verwendete zudem nachhaltige Baustoffe. Die Wohnungen sind z.B. mit Eichen-Parkett ausgelegt. Der umweltfreundliche Bodenbelag kann bei starken Gebrauchsspuren einfach abgeschliffen werden. Die Wärmeversorgung erfolgt mittels Fernwärme, die aus regenerativer Energie erzeugt wurde.

Die Planer
Die Gebäude an der Bad-Schachener-Straße mit insgesamt 66 Wohnungen plante das Büro Florian Krieger Architektur in Zusammenarbeit mit der Städtebau GmbH Darmstadt. Bezugstermin: Herbst 2014.

Der Europäische Metropolregionen Dialog München
Mit großem Interesse verfolgten am Dienstag über 100 Teilnehmer des Metropolregionen-Dialogs die Kurzvorträge ausgewählter Projekte, die 2016 den Preis für Baukultur erhielten. Gerda Peter, GWG-Geschäftsführerin, erläuterte den Städtebau und die verschiedenen familiengerechten Wohnungstypen der Bad-Schachener-Straße, die einige Teilnehmer im Anschluss an die Veranstaltung persönlich in Augenschein nehmen konnten.

Pressemitteilung als PDF-Download.

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