7. Dezember 2017
GWG München erhält Signet „Bayern barrierefrei“
Am 6. Dezember 2017 hat die GWG Städtische Wohnungsgesellschaft München mbH im Rahmen einer feierlichen Verleihung das Signet „Bayern barrierefrei“ von Herrn Ministerialdirektor Michael Höhenberger, Amtschef im Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration, erhalten. Das Signet ist ein Zeichen der Anerkennung für alle, die in Bayern Barrieren abbauen und wird für konkrete, beachtliche Beiträge zur Barrierefreiheit in Bayern vergeben.

Signet „Bayern barrierefrei“
Im Rahmen der Bewerbung um das Signet „Bayern barrierefrei“ wurden die örtlichen Hausverwaltungen und die Hauptverwaltung der GWG München auf Zugänglichkeit für die Mieter, aber auch für Angestellte, die auf Barrierefreiheit angewiesen sind, überprüft. Ergänzt wurde die Bewerbung durch eine Darstellung der verschiedenen Abteilungen, die das Thema in ihrer Arbeit aufgreifen und umsetzen.

Ministerpräsident Horst Seehofer hat in seiner Regierungserklärung im November 2013 das Ziel vorgegeben: Bayern soll bis 2023 im gesamten öffentlichen Raum und im gesamten öffentlichen Personennahverkehr barrierefrei werden. Neben staatlichen Einrichtungen sind auch soziale Einrichtungen, Arztpraxen und andere Firmen und Organisationen aufgerufen, ein Statement zu setzen und sich für Barrierefreiheit zu engagieren.

„Wir wollen eine Gesellschaft gestalten, in der Menschen mit und ohne Behinderung, ob jung oder alt, zusammen leben, arbeiten und ihre Freizeit verbringen können. Deshalb nimmt der Staat viel Geld in die Hand, um Barrieren abzubauen – allein in diesem und im nächsten Jahr stellen wir ein Investitionsvolumen von 235 Millionen Euro zur Verfügung. Aber wir brauchen auch Partner: aus den Kommunen, aus der Wirtschaft, von Interessenverbänden. Wir freuen uns, die GWG München als neuen Partner an unserer Seite zu wissen. Zusammen gehen wir einen weiteren großen Schritt hin zu einem barrierefreien Bayern“, so Ministerialdirektor Michael Höhenberger, der Amtschef des Bayerischen Sozialministeriums.

Barrierefreies Bauen bei der GWG München
Barrierefreiheit beginnt nicht erst in den Wohnungen, sondern schon auf dem Weg dorthin: bei der Gestaltung von Zugangswegen, Parkplätzen, Eingangsbereichen, Rampen, Treppen – und natürlich beim Lift, der den Zugang zu den Wohnetagen und Nutzräumen z.B. im Keller erschließt. Barrierefreie Wohnungen bieten u.a. breitere Flure und Türöffnungen, eine kontrastreiche Gestaltung, gut sichtbare und tastbare Bedienelemente sowie eine schwellenlos begehbare oder befahrbare Dusche. Rollstuhlgerechte Wohnungen bieten darüber hinaus ausreichende Durchfahrtsbreiten und Rangierflächen, des weiteren gehören u.a. unterfahrbare Waschbecken und Küchenelemente zum Standard.

„Wir bauen für München und unsere Mieter repräsentieren die ganze Bandbreite der Stadtgesellschaft. Da spielt das Thema barrierefreies Bauen natürlich eine wichtige Rolle. Für Menschen mit besonderen Bedürfnissen, wie z.B. Menschen mit Behinderung oder auch Senioren, bieten wir daher spezielle Wohnungsangebote innerhalb unserer Wohnanlagen an. Unser Ziel ist es, dass sie so lange wie möglich und selbständig in ihren Wohnungen leben können“, so Geschäftsführerin Gerda Peter.

Mehr als eine klassische Vermieterin
Als Wohnungsgesellschaft der Landeshauptstadt München haben wir einen besonderen sozialen Auftrag und bieten rund 70.000 Menschen ein Zuhause. Unser Anspruch „GWG München - gut zu wohnen“ hört nicht bei bezahlbaren Mieten auf, sondern bezieht sich auch auf Service- und Dienstleistungen.

Neben dem entsprechenden Wohnungsangebot, bietet die GWG München daher ihren Mietern eine kostenlose Wohnberatung. Drei der sechs Sozialpädagogen der GWG München sind zertifizierte Wohnberater/innen für ältere und behinderte Menschen. Sie informieren hinsichtlich der Finanzierung von Umbauten und unterstützen die Umsetzung solcher Maßnahmen. Dabei steht immer das Ziel im Vordergrund, die Selbständigkeit der Mieter zu stärken.

„Barrierefreiheit spielt nicht nur beim Bau von Wohnungen eine wichtige Rolle, sondern betrifft viele Lebensbereiche. Barrierefreie Kommunikation mit Hilfe von leichter Sprache oder auch eine entsprechende Anpassung von Informationsangeboten werden in Zukunft immer wichtiger werden. Als städtisches Unternehmen verstehen wir uns als Vorbild und freuen uns deswegen, das Signet verliehen bekommen zu haben“, so Christian Amlong, Sprecher der GWG-Geschäftsführung.

Pressemitteilung als PDF-Download.

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