9. Januar 2018
GWG München investiert in Neubau, Modernisierung und Instandsetzung
Der Aufsichtsrat der GWG Städtischen Wohnungsgesellschaft München mbH hat den Wirtschaftsplan für die Zeit 2018 bis 2022 verabschiedet und damit den Grundstein für eine starke Bauoffensive gelegt. Bis Ende 2022 sollen demnach über 3.700 Wohnungen fertiggestellt sein. Hierfür investiert die GWG München über 750 Millionen Euro – das entspricht durchschnittlich über 150 Millionen Euro jährlich.

Bau von über 3.700 Wohnungen bis 2022
In den nächsten fünf Jahren sieht die GWG München den Bau von über 3.700 freifinanzierten und geförderten Wohnungen vor. Das entspricht einer Fertigstellung von pro Jahr durchschnittlich über 700 Wohnungen. Zusätzlich erstellt die GWG München auf rund 19.000 m² Kinderbetreuungseinrichtungen, soziale Einrichtungen sowie Supermärkte und Arztpraxen. Neben Nachverdichtungsprojekten wie z.B. in der Ludlstraße in Hadern, engagiert sich die GWG München auch intensiv bei den großen Neubauprojekten wie der Bayernkaserne und Freiham oder auch im Harthof.

„Der kontinuierliche Zuzug von Menschen nach München lässt die Nachfrage nach Wohnraum weiterhin stark ansteigen. Mit dem ambitionierten Bauprogramm 2018-2022 möchten wir einen tatkräftigen Beitrag dazu leisten, dass München für die Bürgerinnen und Bürger bezahlbar bleibt. Dafür nehmen wir in den nächsten Jahren sehr viel Geld in die Hand und steigern unseren Wohnungsbestand um mehr als 10 %“, so Christian Amlong, Sprecher der GWG-Geschäftsführung.

Rekordinvestition von knapp 50 Millionen Euro in den Bestand
Neben dem Neubau konzentriert sich die GWG München im Jahr 2018 vor allem auf die Instandhaltung und -setzung, sowie die Modernisierung ihres Bestandes. 2017 wurde eine eingehende Untersuchung des Bestandes durchgeführt und eine umfassende Instandhaltungsstrategie erarbeitet. Diese sieht vor allem die Sanierung im Bereich der Haustechnik mit Heizzentralen, Elektrosteigleitungen und Aufzügen sowie Maßnahmen an den Dächern und Tiefgaragen bei älteren Bestandsgebäuden vor. Der Fokus liegt auf Gebäuden aus der Nachkriegszeit, deren Lebensdauer nicht immer der von Gebäuden aus anderen Jahrzehnten entspricht.

Um diese älteren Bestandsgebäude konzentriert bearbeiten zu können, investiert die GWG München im Jahr 2018 einmalig durch ein Sonderbudget zusätzliche rund 13 Millionen Euro in die Instandsetzung, so dass insgesamt für die Instandhaltung, Instandsetzung und Modernisierung ein Rekordbudget von knapp 50 Millionen Euro zur Verfügung steht.

Hohe energetische Standards sind im Neubau selbstverständlich, doch auch bei Bestandsgebäuden strebt die GWG München eine sukzessive Verbesserung der Standards an. Das beinhaltet nicht immer eine komplette Dämmung der Fassade, auch kleinere Maßnahmen wie der Ausbau undichter Fenster oder Haustüren können von großem Nutzen sein und bereits energetische Verbesserungen bringen.

„Die Instandhaltung und -setzung unserer Bestandsgebäude ist nicht nur für uns als Unternehmen wichtig, sondern kommt auch unseren Mietern zugute. Neben dem nachhaltigen Werterhalt unserer Immobilien investieren wir damit auch in die Verbesserung der Wohnsituation insgesamt. Die letzte Mieterumfrage aus dem Jahr 2016 hat gezeigt, dass unsere Mieter sehr zufrieden mit ihrem Zuhause sind – mit den geplanten Maßnahmen sorgen wir dafür, dass das auch so bleibt“, so GWG-Geschäftsführerin Gerda Peter.

Jahresergebnis 2018 nur ausgeglichen
Aufgrund der intensivierten und im Jahr 2018 konzentrierten Instandsetzungs-maßnahmen sowie des dafür eingestellten Sonderbudgets von 13 Millionen Euro, wird das geplante Jahresergebnis 2018 mit circa 300 Tausend Euro vergleichsweise gering ausfallen. Ab 2019 wird die GWG München dann wieder an die Jahresergebnisse früherer Jahre anknüpfen und die Gewinne in die großen Neubauprojekte wie Freiham, die Bayernkaserne oder auch die Radlkoferstraße in Sendling investieren.

Pressemitteilung als PDF-Download.

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