Sharing is caring: GWG München startet Familiy Sharing Pilotprojekt

GWG München will mit der Aktion „Family Sharing“ Einklang von Beruf und Familie weiter verbessern und das gegenseitige Verständnis im Unternehmen fördern.

Die GWG Städtische Wohnungsgesellschaft München startet am 20. Juni das Pilotprojekt Family Sharing. Bei der einwöchigen Aktion teilen sich Kolleg*innen nicht nur die Arbeit im Büro, sondern auch die Care-Arbeit – also die Aufgaben, die im Alltag mit Kindern oder pflegebedürftigen Angehörigen anfallen. Damit will das Unternehmen einen Perspektivwechsel ermöglichen. Kolleg*innen mit unterschiedlichen Lebensmodellen können so praktisch erleben, welche Herausforderungen es mit sich bringt, Beruf und Familie zu vereinbaren. „Die GWG München ist ein Vorreiter, wenn es um die Unterstützung von Familien und das Zusammenspiel von Beruf und Familie geht. Die Angebote sind vielfältig und die Unternehmenskultur ist auf ein gutes und wertschätzendes Zusammenspiel ausgerichtet. Die Aktion „Family Sharing“ ist ein weiterer, sehr kreativer Baustein, der gegenseitiges Verständnis stärkt und vielleicht sogar ein Vorbild sein kann für andere Unternehmen“, sagt Verena Dietl, 3. Bürgermeisterin der Stadt München.

Perspektivwechsel ist Boost für den Teamgeist

Für Mitarbeitende ohne Kinder ist der Spagat zwischen Beruf und Familie nicht immer leicht nachzuvollziehen. Beim Family Sharing der GWG München geben Eltern Einblick in ihren privaten Terminkalender und kinderlose Kolleg*innen übernehmen gemeinsam abgestimmte Aufgaben. Das können die Begleitung zur Kita, die Fahrt zum Fußballtraining oder Hilfe bei der Hausaufgabenerledigung sein. Auch andere Verpflichtungen wie Einkauf für hilfsbedürftige Angehörige, eine Fahrt zum Arzt oder ein gemeinsamer Spaziergang kommen für das Sharing infrage. Dieser Perspektivwechsel soll nicht nur das gegenseitige Verständnis unter Kolleg*innen fördern, sondern auch ein Boost für den Teamgeist sein, erklärt Christian Amlong, Sprecher der Geschäftsführung der GWG München: „Den Spagat zwischen Familie und Beruf zu meistern, ist nicht immer einfach. Deshalb gibt es bei der GWG München bereits vielfältige familienfreundliche Angebote. Mit unserer Family Sharing-Aktion stärken wir vor allem das gegenseitige Verständnis unter Kolleg*innen und fördern das Miteinander von unterschiedlichen Lebensentwürfen.“

Family Sharing der GWG München

Das Pilotprojekt findet in der Woche vom 20. bis 24. Juni statt. Bisher haben sich sechs Mitarbeitende gefunden, die sich in der Woche für einen, zwei oder sogar die ganzen fünf Tage gegenseitig unterstützen wollen. „Die Aktion hilft uns, mehr Verständnis für einander aufzubringen. Obwohl man es eigentlich weiß, schadet es nicht, sich immer wieder bewusst zu machen, was Kolleg*innen neben der Arbeit noch alles leisten“, so Alessia Pareschi und Melanie Meindl.

Während der Aktionswoche teilen sich die Kolleg*innen Claudia Rücker und Michaela Achter (nicht auf dem Bild), Melanie Meindl und Alessia Pareschi sowie Laura Heech und Moritz Bayer (v.l.n.r.) nicht nur die Arbeit im Büro, sondern auch die Care-Arbeit zuhause.
Während der Aktionswoche teilen sich die Kolleg*innen Claudia Rücker und Michaela Achter (nicht auf dem Bild), Melanie Meindl und Alessia Pareschi sowie Laura Heech und Moritz Bayer (v.l.n.r.) nicht nur die Arbeit im Büro, sondern auch die Care-Arbeit zuhause. (© Andreas Hantschke)

Familie und Beruf – das geht!

Um Eltern bei diesen ganz unterschiedlichen Herausforderungen zwischen Beruf und Familie zu unterstützen, hat die GWG München vielfältige familienfreundliche Angebote entwickelt: Dazu gehören unter anderem die Möglichkeit, die Arbeitszeit auf weniger als die Hälfte nach der Elternzeit zu reduzieren, Sonderurlaub nach Elternzeit, flexible Arbeitszeit ohne Kernzeit. „An erster Stelle stehen für uns eine gute Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie ein gutes Arbeitsklima. Beides wollen wir mit diesem Pilotprojekt fördern und für gegenseitiges Verständnis und so für eine bessere Arbeitskultur werben“, erklärt Gerda Peter, Geschäftsführerin bei der GWG München die bisher einzigartige Aktion.

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